Heike Fuehr: Die Reise zum Glück

buchtitel-reise-zum-glueckEin Buch für alle Sinne – zum Anschauen und Genießen, zum Verstehen und Lernen.
Der Weg zum Glück –nicht als Wettbewerb, sondern mit Freude und Achtung der eigenen Persönlichkeit.

Dass Glücksempfinden auch mit einer chronischen Erkrankung möglich ist, zeigt Autorin Heike Führ noch zusätzlich mit liebevoll gestalteten Bildern, Zitaten, Texten und vielen wissenschaftlichen Recherchen auf.

Ein Buch für Gesunde ebenso wie für Gehandicapte – Entspannung pur, viele Anregungen und Tipps.
„Der Weg ist das Ziel“ könnte das Motto des Buches sein – geht es eigentlich nur um das wahrnehmen der kleinen großen Dinge im Leben.

Buchdaten:

„Die Reise zum Glück“

204 z.T. farbige Seiten

Verlag: BoD

ISBN: 9-783739-200897

12,99€

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LESEPROBE

Glück scheint ansteckend zu sein – das ist doch mal etwas Positives. So oft wir uns vor Ansteckung fürchten – hier sollten wir sie suchen.

Und ganz ehrlich: wenn man sich in der Nähe von fröhlichen und glücklichen Menschen befindet, schwappt dieser Zustand tatsächlich über und steckt an. Missmutig zu sein, wenn neben Dir andere Menschen vor Glück jauchzen, ist schwierig. Sich mitreißen zu lassen, zu lachen und eine gewisse Leichtigkeit zu verspüren- das tut gut. Auch dem Missmutigen. (Scher Depressive leider meist ausgeschlossen).

Wissenschaftlich wurde festgestellt, dass ein glücklicher zufriedener Mensch ein positives Wirken auf sein Umfeld hat: egal ob es auf den Partner ist, auf Freunde, Kollegen und sogar Nachbarn! Denn das Gefühl von Glück kann sofort in ein kollektives Gemeinschaftsgefühl übergehen, als Kettenreaktion sozusagen. Eine Person, die eben noch mit fröhlich gesinnten Menschen zusammen war, wird dieses Hochgefühl mit nach Hause nehmen und seine Mitbewohner damit infizieren. Und somit wird aus einer einzigen glücklichen Person ein Kreis von Glücklichen, aus dem Ich wird ein WIR – in Zufriedenheit.

Man weiß, dass das Gehirn bis ins hohe Alter hin lernfähig ist. Es speichert traurige, aber auch glückliche Erlebnisse.

Die negativen Erlebnisse hinterlassen natürlich ebenfalls Spuren im Gehirn, nämlich die von Angst und wenig Zuversicht. Wir blockieren uns aber damit selbst – das muss uns klar sein. Wenn wir aber ein Eintauchen in unsere Ängste schaffen, genauer hinschauen und dann damit abschließen, haben wir Chancen, aus dieser „Kettenreaktion“ wieder heraus zu kommen.

Neurologisch betrachtet ist das Vorgehen sehr interessant: Die „Kontakt-Stellen“ zwischen den einzelnen Nervenzellen nennt man Synapsen. Bei einem Lernvorgang verstärken sie sich und es werden neue Nervenbahnen gebildet (bereits bestehende werden mit einer Schutzschicht – Myelin- stärker umhüllt). Das wiederum lässt es zu, dass sich die Signale schneller weiterleiten lassen. Die Verknüpfung der Zellen wird somit stärker, was bedeutet, dass wir unser Gehirn programmieren können.  Wenn wir nun also unser Hirn auf diese Weise beeinflussen können, macht es Sinn, unser eigenes Glücks-Level verändern, bzw. anheben zu wollen.

Diese wissenschaftliche Erklärung macht deutlich, dass wir definitiv in der Lage sind, unser Gehirn umzuprogrammieren und es ebenfalls schaffen, auch negative Erfahrungen zu überschreiben, zu überlisten!

Und wenn wir dies schaffen und einmal tief in uns gehen und überlegen, warum wir im Laufe des Lebens unser Glücks-Niveau scheinbar begrenzt haben, eröffnen sich ganz neue Welten für uns.

Diese Fähigkeit zum „Umbau im Gehirn“ nennt sich übrigens Plastizität.

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Heike Führ






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