Toland Tassler: Tabu Recht auf Liebe

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Leseprobe

Kapitel 1 – Single und gehandicapt

Ich mag es zwar nicht, in der Vergangenheit zu leben, aber das ist jetzt für dieses Buch notwendig. Also werden wir etwas nach hinten in meine Vergangenheit schauen. Ich werde mich für vieles als Beispiel nehmen, da ich das nicht immer auf jemand anderen abwälzen will. Trotzdem werde ich auch das eine oder andere aus dem Leben anderer erzählen. Es versteht sich von selbst, dass ich keine Namen nenne, aber diese Geschichten von behinderten Menschen müssen erzählt werden.

Natürlich habe ich alle diese um ihr Einverständnis gebeten, auch wenn kein Name dabei steht. Es reicht ja völlig, wenn ich sehr vieles von mir und meinem Privatleben preisgebe.

Ebenso werde ich meinen steinigen Weg zurück in die Gesellschaft beschreiben und meine weniger guten Voraussetzungen dafür.

Ein Leben in der Vergangenheit behindert den Blick in die Zukunft, denn diese ist viel bedeutender. Du und ich, wir sollten immer im Hier und Jetzt leben, mit Blickrichtung Zukunft. Das Schlimmste, was ein Kranker oder Behinderter machen kann ist, dass er ständig in der Vergangenheit wühlt, und dabei die Gegenwart und Zukunft übersieht.

Es leben sowieso viel zu viele Menschen in der Vergangenheit und schaffen den Blick nach vorne nicht. Dann wundern sich diese Menschen, wenn sie ständig auf Hindernisse stoßen, die sie nicht gesehen haben. Kein Wunder: Wer ständig den Blick zurück wirft, der sieht nicht, was vor ihm liegt und stolpert von einem Missgeschick ins nächste.

„Schließe ab mit dem, was war,

sei glücklich über das, was ist,

bleibe offen für das, was kommt.“

(Unbekannt)

Die Vergangenheit gehört zu uns – aber sie darf nicht unsere Zukunft verunstalten. Die Vergangenheit hat uns nur zu dem geformt, der wir heute sind. Wie diese Form aussieht, das bestimmst nur du alleine. Bist du ein trauriger und verbitterter Mensch oder ein lustiger, fröhlicher? Das legst du fest! Es ist egal, wie du bist und was du denkst, es verändert deine Vergangenheit nicht!

Aber es verändert sehr wohl deine Gegenwart und die Zukunft.

So wie du heute lebst, das wird deine Zukunft beeinflussen, die Vergangenheit änderst du  damit nicht mehr. Glaube nicht, dass nicht jeder schon schwere Zeiten durchgemacht hat. Nur weil du nicht weißt, was andere erlebt haben, heißt das noch lange nicht, dass sie es immer nur gut hatten.

Es gibt da einen guten Spruch der lautet:

„Du mußt erst einmal in den Schuhen des anderen gegangen sein,

um ihn verstehen zu können.“

(Unbekannt)

Jeder hat und hatte mehr oder weniger gute und schlechte Tage, lass nicht zu, dass deine guten Tage durch deine Gedanken zu schlechten werden. Oftmals klopfen dann die Menschen auch noch Sprüche wie: „Die gute alte Zeit als ich noch…….!“ Was bitte soll daran gut gewesen sein? Ok, du warst vielleicht noch gesund aber du steuerst dann das zweite Mal auf „deine“ Katastrophe zu. Willst du das wirklich?

Ich will das nicht, und ich mache jeden Tag zu einem guten Tag. Ich blicke nach vorne in die Zukunft und nutze die neuen Möglichkeiten, die mir jeder neue Tag bringt. Du hast noch so viele Möglichkeiten offen, auch wenn du sie vielleicht noch nicht kennengelernt hast.

Jede Trennung ist auch die Chance zu einer neuen Verbindung, Traurigkeit und Verbitterung bringen dich nicht weiter. DU und nur DU erschaffst deine Zukunft. Der einzige, der dich aufhalten kann, bist du selbst. So, jetzt machen wir einen kurzen Blick in die Gegenwart.

Leider ist es Fakt, dass behinderte Menschen trotz ihrer „angeblich“ fortgeschrittenen geistigen Reife immer noch als Partner „übersehen“ werden. Liegt das vielleicht bei manchen daran, dass sie im Rollstuhl sitzen und zu klein sind, um von den Stehenden gesehen zu werden? Wohl kaum, denn wenn dir einer von den „Rollirowdys“ über die Zehen fährt, bemerkst du ihn sicher.

Nun ja, das ist vielleicht nicht die beste Methode, auf sich aufmerksam zu machen, aber es ist eine von sehr vielen. Ich kenne viele Behinderte, die Single sind – oder wurden. Das „wurden“ wird dann von der „trennenden“ Seite oft mit den fadenscheinigsten Rechtfertigungen erklärt. Oftmals auch ganz direkt und unverblümt so wie meine Partnerin es mir damals sagte.

Zitat: „Ich will mit einem Kranken und Behinderten nicht zusammen leben.“

Wie man sich doch täuschen kann in Menschen. Ich weiß noch, als ich die Diagnose MS bekommen habe.

Sie meinte noch voller Zuversicht: „Das schaffen wir schon zusammen, usw.“ Geschafft habe ich es, aber ohne sie, denn kurz danach war sie mit den Kindern weg.

Das was ich dir jetzt erzähle, soll dir einen Einblick in meine dunkle Vergangenheit zeigen.

Aber ich habe mich, und das ist ganz wichtig, für ein positives, konstruktives Leben entschieden. Wenn auch nicht gleich, denn ich musste erst diese Tiefschläge verarbeiten.

Als meine Lebensgefährtin mich damals verlassen hat mit den Kindern, habe ich nicht nur meine Familie verloren, sondern gleichzeitig auch noch meine Arbeitsstelle, mein Geld und meine Wohnung. Das Geld hatte auch sie zum Teil mitgenommen, da sie vielleicht dachte, ich brauche es in meinem Zustand nicht mehr.

Die Gesundheit war ja auch schon weg – und somit hatte ich nichts mehr. Keine schöne Zukunftsperspektive, wie du jetzt selbst nachempfinden kannst.

Es war damals schon so, dass ich fast auf der Straße gestanden wäre, hätte nicht meine Schwester beim Sozialamt vorgesprochen wegen einer Wohnung. Ich selbst war auch aktiv an der Wohnungssuche beteiligt, aber es gab überall nur Absagen oder ungeeignete Wohnungen. Ich brauchte ja etwas Behindertengerechtes, und konnte nicht irgendeine Wohnung nehmen.

Erst zwei Wochen, bevor ich aus der alten Wohnung ausziehen musste, bekam ich eine Sozialwohnung. Aber auch nur deswegen, weil meine Schwester beim Wohnungsamt einen riesigen Aufstand gemacht hat … und mit der Zeitung und dem Fernsehen drohte. Zwei kurze Wochen später, und ich wäre dann auch noch obdachlos gewesen.

Dieses Buch ist und soll auch ein Mutmacherbuch sein, trotz all dieser negativen Erzählungen. Ich möchte aber trotzdem, dass du, der vielleicht jetzt gerade in einer schweren Lebenssituation steckt, erkennst, dass es immer einen weiteren Weg gibt.

„Wo eine Türe zugeht, geht eine andere auf.“

(Lebensweisheit)

Als ich nun mitten in meinem Scherbenhaufen stand, der sich Leben nannte, fasste ich alles zusammen und begann, nach Lösungen zu suchen. Notlösungen, Überlebenslösungen, denn zu mehr war ich damals nicht im Stande.

Meine Ausgangslage war: Schwer krank, wohnungslos, arbeitslos, geldlos und Single. Eine düstere Zukunft erwartete mich mit den Gedanken, die ich damals hatte. Doch ich machte mit der Zeit das Beste daraus und erschuf mir ein neues Leben.

Als mich meine Ex damals verließ auf diese unschöne Art, verstand ich es noch nicht, das war eine Chance und keine Henkersaxt, die mein Leben beendete. Nun ja – es war so, und es war ihr gutes Recht zu gehen. Jeder soll darüber denken, was er will.

Zu derlei Erfahrungen gibt es Umfragen, die sehr erstaunlich sind. Ich muss das jetzt auch gleich einmal loswerden.

So wurden gesunde Menschen gefragt, ob sie sich vorstellen können, mit einem Behinderten zusammen leben zu können. Das war die erste Frage.

Auch wurde gefragt was sie tun würden, wenn der Partner plötzlich durch einen Unfall oder eine Krankheit behindert wäre. Das war die zweite Frage.

Des Weiteren wurden sie befragt, ob sie sich auch für einen Menschen als Partner entscheiden würden, wenn sie ihn schon behindert kennenlernen. Das war dann die dritte Frage.

Bei der ersten Frage wurde zu fast 100 Prozent ja gesagt.

Bei der zweiten Frage wurde ebenfalls fast zu 100 Prozent gesagt, dass man den Partner wegen einer plötzlichen Behinderung nicht verlassen würde.

Jetzt rate mal was auf die dritte Frage geantwortet wurde?

In ca. 50% würden sich die „Gesunden“ auch für einen körperbehinderten Partner entscheiden, wenn dieser einen guten Charakter besitzen würde.

Die anderen 50% sagten gleich, dass ein Behinderter als Partner nicht in Frage kommen würde. Ok, das nehmen wir jetzt einmal zur Kenntnis. 50% ehrliche und 40% Lügner oder was?

Denn nur ca. 10% der Behinderten leben in einer fixen Partnerschaft.

Und ich meine damit jetzt nicht das „Hotel Mama“!

Ups, jetzt hab ich aber auch ein böses Wort verwendet, „Lügner“. Na, so hart wollen wir jetzt mal nicht sein und jeden einen Lügner nennen, der sich das Leben mit einem Behinderten dann doch nicht vorstellen kann. Ich selbst habe auch eine kleine Umfrage mit ca. 80 Personen gemacht mit einem noch erstaunlicheren Ergebnis.

Bei meiner Umfrage gab es auf alle drei Fragen eine 100% positive Antwort! Irgendwas kann da dann wohl doch nicht stimmen. Diese Umfrage erinnert mich sehr an eine andere, die mit diesem Thema zwar nichts gemeinsam hat außer dem Ergebnis. So wurden hunderte Männer gefragt, ob sie schon mal in einem Bordell gewesen wären. Das wenig erstaunliche Ergebnis war, dass fast keiner ja gesagt hat.

Da stelle ich mir nur die Frage: „Warum gibt es dann so viele Bordelle, und warum machen sie so viel Umsatz, wenn kein Mann dahingeht.“ Ok, lassen wir das jetzt einmal so im Raum stehen. Denkt mal etwas darüber nach. Aber wieder zurück zum Thema, es ist offenbar nicht leicht sich zu entscheiden. Warum auch immer…

Man muss es erlebt und mit einem behinderten oder kranken Menschen zusammen gelebt haben, um tatsächlich so eine Aussage treffen zu können.

Niemand kann im Vorhinein sagen, dass es ihm nichts ausmacht, dass er bei einem bleibt, wenn das Schicksal dich mit dem Hammer küsst.

Es gibt vielerlei Gründe, warum so eine Art Partnerschaft nicht klappt. Zum Teil sind es Träumereien von Gesunden, die dann drauf kommen, dass die Welt doch nicht nur so einfach ist, wie sie es sich dachten. Zum anderen Teil sind es oftmals die Behinderten, die durch Selbstmitleid und dauergrantig sein den Partner vertreiben. Fakt ist und bleibt aber, dass sehr viele behinderte Menschen Single sind.

Als offener und aufgeschlossener Mensch rede ich sehr viele Menschen einfach so an, wenn ich einen Grund dazu finde. Ich bin halt im Grunde ein kontaktfreudiger Mensch.

Als Betroffener knüpft man auch etwas leichter den Kontakt zu anderen Betroffenen. Schon ein altes Sprichwort lautet: „Durchs Reden kommen die Leute zusammen.“

Durch meine gelebte Offenheit erfahre ich oft schnell die Geschichte hinter den Menschen. Viele wurden einfach verlassen, weil es sich der Partner trotz vorangegangener Treueschwüre doch anders überlegt hat. Ein Fall, den ich kurz erzählen will, machte mich besonders betroffen. Er erinnert mich etwas an meine eigene Geschichte.

Ein junger Mann hatte eine Familie mit zwei Kindern, und ein Haus. Viele Jahre war er für seine Frau und die Kinder da und versorgte alle. Dann schlug das Schicksal zu, und der junge Mann bekam MS. Gleich der erste Schub sollte sein Leben total verändern. Er konnte nicht mehr gehen und brauchte sofort einen Rollstuhl.

Eine geraume Zeit ging das so dahin, und seine Frau versprach ihm hoch und heilig, dass sie immer für ihn da sein werde.

Diese Zeit endete aber recht bald, als sie erkannte, dass sich sein Zustand nicht mehr verbessern würde. Sie brachte ihn kurzerhand in ein Pflegeheim – und „entsorgte“ ihn dort auf Nimmerwiedersehen.

Davor plünderte sie noch alle Sparbücher und das Konto von ihm. So wurde er in diesem Heim in ein Zimmer verfrachtet und fast vergessen von der Gesellschaft. Ich lernte ihn zu dieser Zeit kennen, wo er in diesem Heim lebte. Er wurde mir als MS-Fall vermittelt, von einem, der ihn dort im Heim kennenlernte und Mitleid mit ihm hatte.

Nun ja, ich bin kein Freund von Mitleid, aber er tat auch mir leid, als ich seine Geschichte hörte. Es war für einen Augenblick so, als ob ich in einen Spiegel schaute. So beschloss ich, mit ihm zu arbeiten und ihm wieder einen Sinn im Leben zu vermitteln. Abgeschoben als Pflegefall und ohne Hoffnung, brauchte er nur eine für ihn richtige Aufgabe, um wieder ins Leben zurück zu finden.

„Wahrhaft zu helfen ist den Ärmsten nicht durch Geld, sondern durch Weckung der Kraft. In jedem Menschen wohnt die Kraft, seine Bedürfnisse zu befriedigen und den Geschäften, Pflichten und Verhältnissen seines Daseins genügend zu entsprechen.

Diese Kraft muß entwickelt, belebt und selbständig gemacht werden.“

(Johann Heinrich Pestalozzi)

Als es mir damals so schlecht ging, und auch ich ein „Abgeschobener“ war, brauchte ich auch nur eine Aufgabe, um zu beweisen welch powervolles Leben noch in mir steckt. Ich hatte zwar viel Arbeit mit ihm, ihn wieder aufzubauen und die richtigen Bilder in seinem Kopf zu platzieren, aber eineinhalb Jahre später bewohnt dieser „Abgeschobene“ wieder eine eigene Wohnung und beginnt nun seine ersten Schritte zu gehen. Er hat wieder neuen Lebensmut und Zugriff auf sein Geld.

In einem Pflegeheim hat man in der Regel kein eigenes Geld mehr, das wird dann alles anderweitig verwendet. Was mir aber besonders an ihm gefällt, ist, dass er jetzt wieder fleißig auf Partnersuche ist. Ich habe ihn auch noch durch viele Gespräche wieder dazu bewegt, dass er nicht in der Vergangenheit lebt und den Kummer mit seiner Exfrau herumträgt, sondern wieder offen ist für eine neue Partnerschaft.

Dazu muss ich anmerken, dass ich heute als Motivationscoach mit Schwerpunkt auf Bewusstseins- und Persönlichkeitsbildung sowie Angst-erkennen, -verstehen und -auflösen arbeite. Die beste Arbeit, die ich je gemacht habe. Hätte ich damals meinen Job nicht verloren, würde ich diese wunderbare Arbeit heute nicht machen. Es gibt dazu einen guten Spruch: „Wo eine Türe zugeht, geht immer eine neue auf“. Auch wenn du das am Anfang vielleicht nicht erkennen willst und/oder kannst. Ich hab mir den guten Mann bei jeder Gelegenheit so lange zur Brust genommen bis er wieder anfing positiv nach vorne zu schauen.

Behinderte Menschen werden gerne von der Gesellschaft abgeschoben und in Watte gepackt, weil man denkt, sie sind ja eh schon so arm. Dabei bemerkt man des Öfteren, dass aus einem „Sie“ schnell ein „Du“ wird. Dieses Du ist nicht böse gemeint, aber es zeigt, dass einige Menschen ihr Leben und Dasein als „besser oder höherwertig“ empfinden, einem Behinderten gegenüber. Großer Fehler sage ich! Niemand ist grundsätzlich besser oder schlechter als ein anderer.

Das gilt auch für Gesunde untereinander, nur glauben oft manch geistig Unterbemittelte, dass sie über einem stehen. Die Wahrheit ist so simpel und einfach, jeder hat Stärken und Schwächen. Das anzuerkennen fällt aber einigen schwer.

Nun ja, der liebe Gott hat aber alles gerecht verteilt: Die mit etwas weniger Hirn haben dafür eine größere Klappe bekommen.

„Das Recht auf Dummheit gehört zur Garantie

der freien Entfaltung der Persönlichkeit.“

(Mark Twain)

So gleicht es sich wieder aus. Ich behaupte aber, dass gerade Behinderte oftmals großartige Fähigkeiten haben.

Diese Menschen sind oftmals ausgezeichnete Organisatoren und Denker. Diese Menschen sind in keinster Weise arm, sie brauchen nur eine Aufgabe, um zu zeigen, was sie alles können.

Ich bin mit Sicherheit ein guter Organisator, da ich mir Energieverschwendung gar nicht leisten kann. Da ich ja etwas schwerfällig und langsam gehe, und nicht zwei- dreimal hin und her gehen will und kann, denke ich besonders gut darüber nach, was ich alles gleich auf diesem Weg tun und erledigen kann.

Ich fasse jeden Schritt zusammen und erkenne jede Zeit oder Energieverschwendung sofort. Als sehr nützlich hat sich diese Gabe bei Unternehmen gezeigt, die ein effizienteres Weg-/Zeit-Management brauchten.

Man traut den Behinderten aufgrund ihrer körperlichen Einschränkungen oftmals nur nicht zu, eine Führungsposition erfolgreich im Management zu erfüllen.

Wie schon öfter gesagt, Behinderte sind nicht dumm, sondern nur körperlich eingeschränkt. Das wird leider oftmals vergessen. Ich muss aber auch noch anmerken, dass ich persönlich nie herablassend oder „komisch“ behandelt worden bin.

Das liegt ganz klar daran, dass ich ein sehr selbstbewusster und selbstsicherer Mensch bin. Ich strahle das schon von Weitem erkennbar aus, und keiner würde mich als arm oder bemitleidenswert betrachten.

Das ist auch eine der Botschaften, die ich an jeden Eingeschränkten weitergeben möchte: Hab Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein! Das ist ein unerlässlicher Schlüssel zum Erfolg in jeder Lebenslage! Niemand in meinem Wirkungskreis wird in irgendeiner Weise diskriminiert oder dumm angemacht.

In meinen „5 S“ Online-Kursen werden in 3 oder 6 Monaten selbstbewusste und selbstsichere Menschen geschmiedet. So jemand steht oder „rollt“ danach erhobenen Haupts durchs Leben.

Auch DU kannst mit der richtigen Hilfe wieder ein glückliches, erfülltes Leben führen.

Ups, da ist jetzt schon wieder der Motivationscoach bei mir durchgekommen. Ja das ist so, das bestimmt mein Leben. Hilfe zur Selbsthilfe.

„Nach „lieben“ ist „helfen“ das schönste Zeitwort der Welt.“

(Bertha von Suttner)

Dasselbe kenne ich auch bei Frauen, die verlassen wurden. Es sind nie nur die bösen Frauen oder Männer, es gibt da wie dort große Arschlöcher. Ach ja, ich darf das sagen, denn ich verlege dieses Buch, wie auch alle anderen Bücher von mir selbst. Ich lasse mir von niemanden vorschreiben, wie und was ich sagen darf oder nicht. Ich schreibe, was ich will und wie ich es will, und kein Verlag kann mir etwas vorschreiben, das ich nicht möchte.

Natürlich könnte ich mit einem Verlag viel mehr Geld verdienen, aber ich schreibe dieses Buch für Menschen und nicht für Geld. Wenn es sich selbst trägt, ist das ok für mich, wenn etwas über bleibt, ist es auch gut.

Für mich ist es viel geiler, wenn ich Menschen mit dem Buch helfen kann und sehe, wie sie nach dem Lesen erstrahlen vor Mut und etwas mehr Selbstvertrauen. Geld ist nur ein Nebenprodukt von etwas, das man mit Leidenschaft und Freude macht. Ich hab fast jeden Tag Freude in meinem Leben.

Was mich aber manchmal etwas traurig stimmt, ist die Tatsache, dass Behinderte leider sehr schwer einen Partner finden. Woran liegt das wohl? Behinderte Menschen haben oftmals aufgrund ihrer körperlichen Umstände Angst, jemanden anzusprechen. Angst, eine Absage zu bekommen.

Angst, enttäuscht zu werden, zu versagen, nicht als vollwertiger Mensch wahrgenommen zu werden. Es gibt viele Gründe, warum Behinderte den Weg zum anderen scheuen. Aber der häufigste Grund ist, weil sie meist in der Vergangenheit leben und den Blick in eine Zukunft nicht wagen.

Das muss aber nicht so sein, und darum habe ich eine ultimative Partnerformel erfunden, um DIR zu zeigen, dass es auch für DICH da draußen jemanden gibt.

Ich werde dir diese super Partnerformel später im zweiten Kapitel zeigen und erklären. Das zeigt dir, dass auch für dich jemand um die Ecke wartet – und den Zweiflern wird es das Heu aus der Birne hauen.

„Hoffnung und Freude sind die besten Ärzte.“

(Wilhelm Raabe)

Rückseitentext

Tabu, worüber man nicht spricht.

Warum darf/soll man nicht über Liebe Sex und Partnerschaft von Behinderten reden?

Ist unsere Gesellschaft wirklich so verklemmt und bieder?

Glaubt man im ernst, ein Behinderter oder chronisch Kranker braucht „sowas wie Sex“ nicht mehr?

Dieses Buch beschreibt schonungslos was Betroffene über Liebe Sex und Partnerschaft denken, was sie erleben, die Höhen und die Tiefen.

Es ist nicht immer einfach seine Sexualität zu leben, aber dafür umso lustiger und erfüllender wenn man weiß wie. Und genau darum geht es hier. Tipps findest du im Buch.

Dieses Buch zeigt Dir offen die Herausforderungen des gesunden Partners auf.

Es hilft dir mit vielen Tipps bei der Partnersuche und zeigt dir mit DEINER PERSÖNLICHEN REVOLUTIONÄREN PARTNERFORMEL wie viele potenzielle Partner es für DICH gibt.

Diese Partnerformel ist absolut NEU und für jeden individuell verwendbar!

Es zeigt dir neue Perspektiven auf, wie du einen passenden Partner finden kannst.

Ich weiß, wovon ich rede, weil ich das alles selber durchgemacht habe.

Du wirst erkennen, dass es auch für Dich einen Partner gibt, der nur auf Dich wartet.

Ja, wirklich.

Dieses Buch kann dein Leben verändern!  

Roland Tassler






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