Fresszellen: es gibt gute und schlechte

Amerikanische Wissenschaftler gelang es Makrophagen (Fresszellen) in „gut“ und „blöse“ einzustufen. Die „guten Fresszellen“ schützen den Körper vor körpereigenen Angriffen. Die „schlechten Fresszellen“ zerstören sich selbst. Hieraus können folgende Schlüsse gezogen werden: man versucht in der Behandlung bei MS-Patienten die guten Fresszellen zu fördern und die schlechten zu schwächen oder gar abzutöten. Der Zusammenhang zwischen der Anzahl der schlechten Fresszellen und der Schwere der Autoimmunerkrankung sind in Studien mit Mäusen nachgewiesen worden – je mehr böse Fresszellen, desto schlimmer die Erkrankung. Vermutet wird, dass die schützende Myelin-Ummantelung der Neuronen durch bestimmte Fresszellen zerstört wurde, wie genau ist jedoch weiterhin unklar.

Sophia

Quellen: navigator-medizin.de & dockcheck.com

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