Vivian Helbig: Symptomfindung – der andere Weg zur Ursache

Mein Name ist Vivian Helbig und ich beschäftige mich im Rahmen von Sozialarbeit und Motivationscoaching für Langzeitarbeitslose seit über 25 Jahren mit dem Verhalten von Menschen. Im Laufe der Zeit habe ich, auch durch persönliche Erfahrungen, ein immer tieferes Interesse für psychosomatische Beschwerden und größere Zusammenhänge entwickelt. – Dieses Interesse bewog mich dazu, eine Weiterbildung zur ganzheitlichen Gesundheitsberaterin zu absolvieren um Menschen tiefgründiger beraten zu können. Der Zusammenhang zwischen Erfahrungen aus der Erziehung und dem daraus resultierenden “Schutzverhalten“ bzw. „Mustern“ und „Mechanismen“, sowie den Entscheidungen unserer Eltern, haben, meiner Beobachtungen nach, tiefgreifende Auswirkungen auf unseren  Gesundheitszustand. Interessanterweise, lernte ich, kurz nachdem ich gebeten wurde an diesem Kongress teilzunehmen, mehrere Menschen mit dem medizinischen Krankheitsbild MS kennen. Ich fing an diese Menschen zu beobachten und Parallelen im Verhalten, bzw. in Erfahrungen festzustellen.

  • Alle wurden als Kinder stark geimpft. (Die Quecksilbervergiftung von Impfungen steht ebenso im Verdacht für ADHS und Autismus mitverantwortlich zu sein)
  • Alle wurden plötzlich von mindestens einem Elternteil oder einem anderem engen Familienmitglied verlassen, oder standen zwischen stark zerstrittenen Eltern (Traumata).
  • Alle hatten psychosozialen Stress (Mobbing, Verlustangst, Kontrollverhalten, Existenzängste, Burnout, etc.).
  • Alle waren sehr mitteilungsbedürftig (… weil man ihnen nie zugehört hat – hier stellt sich auch die Frage, wie sehr man sich selbst zuhört).
  • Alle strebten übermäßig nach Anerkennung im Außen.
  • Alle waren unklar in ihren Zielen für sich selbst.
  • Viele machten sich selbst übermäßig klein oder groß, was auf mangelndes Gleichgewicht schließen lässt….

Meiner Einschätzung nach ist der Weg in Richtung Heilung immer gebunden an einen freiwilligen, aufrichtigen Weg nach innen. Dieser Weg fordert früher oder später Entscheidungen bezüglich unseres Lebens. Fragen, die man sich stellen sollte:

  •  Wie lebe ich?
  •  Will ich so leben?
  •  Wie ernähre ich mich?
  •  Ist die Nahrung natürlich?
  •  Wie sehe ich mich?
  •  Wie wirke ich?
  •  Wie behandle ich mich?
  • Was will ich wirklich?
  • Was erfüllt mich?
  • Was muss ich tun, damit es mir gut geht? …

Zu den ersten Symptomen von MS zählen oft: das die Augen dunkel werden oder das Sichtfeld durch dunkle Flecken stark eingeschränkt ist. Auf der psychosomatischen Ebene, wäre für mich die Übersetzung, dass es dunkle Flecken auf der Seele gibt, die unsere Sicht behindern. Es kann sein, dass wir in Bezug auf uns selbst und unsere Umgebung etwas nicht wirklich angucken wollen. Die Beine versagen oder es entsteht eine Spastik, die uns am weitergehen hindert. Sie zeigt unser verkrampftes Vorwärtsschreiten in unserem Leben. Je nach Körperseite und Körperteil gibt es verschiede Hinweise des Körpers auf das, was man sich anschauen sollte. Unser Körper spricht mit uns bzw, unsere Seele spricht mit uns, durch unseren Körper. Es gilt zu lauschen. Bei tieferem Interesse gibt es für den Einstieg hier Literatur z.B. von Louise L. Hay oder Chuck Spezzano.

Ich kann, aus meiner Erfahrung heraus jedem Menschen mit gesundheitlicherBeeinträchtigung, welche es auch immer sein mag, als allererstes nur die Tipps geben:

  • gnadenlos ehrlich mit sich selbst zu sein.
  • sich selbst ganz genau zu beobachten.
  • Das eigene Verhalten genau zu beobachten. Das eigene Verhalten ist durch Erziehung und Druck von außen oft kontraproduktiv, da wir anderen gefallen wollen.
  • Sich bei einer Person des Vertrauens ehrliches Feedback zu holen.
  • Zu erkennen was man für andere tut, obwohl es sich gegen die eigene Persönlichkeit richtet.
  • Zu lernen sich selbst zuzuhören.
  • Zu lernen sich selbst zu lieben.
  • Zu begreifen, dass andere nicht für das eigene Glück verantwortlich sind.
  • Entscheidungen zu treffen alles zu tun, was nötig ist um eine Besserung zu erfahren. Das kann eine Trennung, Scheidung, Ernährungsumstellung, wochenlanges Fasten, Pilgerfahrten, Klosteraufenthalte u.v.m. Beinhalten – in der Regel ist das, was wir tun müssen, sehr unbequem und befindet sich weit außerhalb unserer Komfortzone.
  • Natürlich spielt auch die Ernährung in jedem Heilungsprozess eine große Rolle – warum sollte es ohne Wirkung bleiben, wenn wir in unseren Körper etwas hineingeben.
  • Mediation, Yoga, Reiki, und andere Methoden zur Unterstützung der Selbstwahrnehmung sind ebenfalls sehr hilfreich im Heilungsprozess.

Die meisten von uns, sind so aufgewachsen, dass wir daran glauben, uns würde etwas fehlen, wenn wir krank werden (denken wir nur an Muttis Hühnersuppe, den Zwieback oder Cola ohne Kohlensäure mit Salzstangen) – doch ich bin der Ansicht, dass es an mindestens einem „Zuviel“ liegt, wenn wir „krank“ sind. Ein „Zuviel“ an Essen, ein „Zuviel“ an Arbeit, ein „Zuviel“ an Information oder ein „Zuviel“ an Gesellschaft… um nur einige Beispiele zu nennen.

Die Modeerkrankung „Burnout“ beispielsweise, ist meiner Meinung nach nichts weiter, als ein Übermaß an Erwartungen, die an Menschen gestellt werden, die ihnen glauben lassen machen wollen, dass man ohne deren Erfüllung, ein schlechter oder ungenügender Mensch sei. Und auf der anderen Seite, die mangelnde Fähigkeit, die eigenen Grenzen zu kennen und für andere zu setzen. Der Druck von außen wird dabei so stark, dass wir unser Innerstes einfach nicht mehr hören … unsere eigenen Grenzen übersehen. Überschreiten wie diese zu oft – werden wir „krank“ – überschreiten wir sie weiter – werden wir „chronisch krank“. Autoimmunkrankheiten z. B., bei denen sich der Körper gegen sich selbst wendet, können meiner Meinung nach nur von innen heraus Linderung erhalten. Indem wir unsere Einstellung und unser Verhalten ändern. Es gibt „medizinische“ Ansätze, wie beispielsweise im Ayurveda, in dem, die Gesunderhaltung ausschließlich auf Ernährung beruht. Es gibt Menschen, die mit Hilfe von Rohkost ihre Gesundheit wiederhergestellt haben, nachdem man sie aus „westlich medizinischer Sicht“ abschrieb.  Cannabis-Öl ist bei uns nach wie vor verboten, obwohl dessen Anwendung in der Krebstherapie bereits gute Erfolge erzielt hat – Es redet nur kaum einer darüber. Im Gegenteil, die Menschen, die sich für so einen Weg entscheiden kassieren noch eine Anzeige, da Cannabis illegal ist. Bei dem Thema Heilung, sollten wir uns in Erinnerung rufen, dass unser Gesundheitssystem darauf ausgelegt ist, dass Ärzte ihr Geld verdienen, solange der Patient krank ist und regelmäßig Untersuchungen fordert. Krankenkassen unterstützen alternative Therapien und Lösungsansätze nur bedingt und nur allzu leichtfertig werden Medikamente verschrieben oder Operationen durchgeführt. Heilpraktiker bieten hier gute Alternativen und suchen, zumindest meistens, nach der seelischen Ursache – verschreiben dann aber ebenfalls Medikamente.

Wer andere Wege gehen will muss stark sein, mutig sein, sich informieren, unterscheiden lernen und braucht einen vertrauenswürdigen Berater, der beim reflektieren hilft. Hierbei stehe ich gern zur Verfügung –  Habe Mut!

Vivian Helbig

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Ich akzeptiere