Wie wirkt: Fingolimod (Gilenya®)

Dieses Produkt wird seit 2011 bei schubförmiger MS verschieben, wenn Interferone, Copaxone oder Glatiramerazetat keine Wirkung zeigte bzw. sich der Zustand des Patienten verschlechtert.

Wirkungsweise

Auch dieses Medikament ist ein Immunblocker, wie die meisten MS-Medikamente. Ursprünglich wurde Fingolimod entwickelt, um nach einer Transplantation eine Abstoßung zu verhindern.  Gilenya ® blockiert den Lymphozyteneintritt runter bis auf etwa 75% in die Blutbahn und ins Lympfsystem.

Wie jedoch die Auswirkungen auf die MS sind, ist bisher unklar, es wird jedoch vermutet, dass entzündliche Reaktionen (verantwortlich für MS-Symtome) der Nerven unterdrückt werden.

Nebenwirkungen

Hier werden häufig migräneartigne Kopfschmerzen angegeben, sowie die grippeähnliche Infektschmerzen, Durchfall und Rückenschmerzen. Es wurden auch nicht selten Depression, andere Infekte, Hautausschläge mit Juckreiz, Haarausfall und ein Ansteigen der Leberwerte bemerkt.

Da es oft zu einer starken Erniedrigung der Herzfrequenzen (Bradykardie) kam, wurden häufig zusätzliche Kontrollüberwachungsmaßnahmen eingeleitet, wie ein EKG. Durch die Bradykardie kann es folglich zu weiteren schweren Immunsystemstörungen, Herz-Kreislauf-Problemen oder Infektionen im ZNS (zentralen Nervensystem) kommen.

Sophia

Quellen: navigator-medizin.de & dockcheck.com

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